Wirtsschaftsprostituierte

Posted: 27th April 2012 by Mitternacht in Gesellschaftskritisch, Humor, Politik, Satire
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Vor ein paar Tagen regten sich die Leute über Menschen auf, die für andere die Punkte in Flensburg für Kohle übernehmen. Menschen, die sich nicht unter Kontrolle haben im Straßenverkehr, für ihr gutes Geld kaufen sie sich die Freiheit weiter fahren zu können, die anderen sich damit mehr als ein Taschengeld steuerfrei dazu verdienen.

Was bisher noch keine Meldung wert war, die Vorgehensweise von Wirtschaftsprostituierten. Sie treten mit ihrem echten Namen auf, sind bei keiner Steuerbehörde über das Unternehmen gemeldet und leben mit der Gewissheit, dass sie sich prostituieren ohne dabei ihren Körper zu verkaufen.

Ihre Geldgeber sind über ihre Kaltschnäuzigkeit sehr angetan, was keiner mit ein bisschen Ehre und Stolz macht, sie machen es, Hauptsache die Kohle fließt und ihr Name erscheint.

Die bekanntesten arbeiten für die Touristikbranche. Die schönsten Bewertungen, geschrieben wie im Paradies, aber wer sich auf Aussagen im Netz verlässt, wird das nächste Reiseziel nicht mehr durch das Auswahlverfahren Hotelbewertungen aus dem Internet wählen.

Die unzähligen Außendienstmitarbeiter, die alle mit ihren bodenlosen Lügen, Menschen in den Ruin treiben, von ihrer Provision  sehr gut leben und ihren oberen Etagen ein feudales Leben bieten durch ihre Prostitution.

Der Rattenschwanz dieser Branche ist so lang wie das Gewerbe alt ist.

All unsere kleinen und weniger großen Premiumdienste mit ihren emsigen Call Center Mitarbeitern, denen auch während ihrer Arbeitszeit Denkverbot auferlegt wird.

Und dann gibt es noch die verhuschten Wirtschaftsprostituierten, sie meiden die Öffentlichkeit, aber ihr Name ist bekannt. Ihrer geliebten Heimarbeit sind sie so stark verfallen wie ein Drogenabhängiger seinem Stoff.

Sie werden zwar nicht so gut bezahlt wie sie meinen das sie sind, dafür sind sie mit jedem Eintrag mehr, den sie auf Seiten ihrer Geldgeber sehen, erregter.

Wer solche Freunde hat, hat keinen Charakter und Freunde schon gar nicht.

Wer weiß schon womit sein Nachbar seine teuren Hobbys finanziert, obwohl er immer jammert wie wenig er jeden Monat zur Verfügung hat. Wer fragt, bekommt sicher eine Antwort, nur wird sie schön gelogen.