Als Maßnahme zur Vermeidung von Überlastung der Telefon- und Stromnetzen, hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz alle Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, das nächste Wochenende als Stunden der Besinnung zu gestalten.

Erste genervte Stimmen über diesen Vorschlag haben schon über Facebook zum Boykott aufgerufen. „Keine Macht der Ministerin“, lautet die Parole.

Der Verzicht auf ungehemmte Nutzung von Telefon, Internet, den üblichen Gewohnheiten der heimischen Elektrogeräten, alles das wegen einem Aufruf zum Verzicht zu unterbinden, das ist für sie ein Einschnitt in ihre Privatsphäre.

Da haben sie die Ministerin aber schon falsch verstanden. Sie sollen nicht ihre Privatsphäre schützen, sondern an diesem Wochenende die Privatsphäre anderer achten, auch wenn sie schon freitags mit dem Zeitstempel vom Montag arbeiten.

Laufen nicht schon genug Gestörte, die eine an der Klatsche haben auf unseren Straßen herum und suchen nach ihrem Sinn des Lebens?