Archive for April, 2012

Verbotene Liebe

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Seit 1969 ist es in Deutschland legal, Sex mit Tieren, jedenfalls mit den eigenen. Ob es deshalb immer mehr Haustiere in Deutschland gibt?

Der Verdacht ist gegeben, wenn man sich die Zahl der Singlehaushalte mit eigenem Haustier ansieht. Egal welche Altersklasse, ein Haustier ist nun mal sehr verschwiegen und kennt nicht seine rechte, nur seine Pflichten.

Sodomie ist zwar kein Ersatz für einen Lebenspartner.

Wer aber Macht über jemanden ausüben will, ist mit einem Haustier gut bedient, das wird zwar deshalb wahrscheinlich nicht so alt werden wie bei tiergerechter Haltung, aber für ein paar Euros gibt ja es reichlich Nachschub, in diesen Kreisen gibt es viele offizielle Treffpunkte, die niemand erahnt, zum Beispiel ein Pferdemarkt. Unauffällig mit dem Camcorder unterwegs im Stall um willige Pferdchen zu erhaschen, der Grund des Besuchs. Niemand weiß den wahren Grund der Filmleidenschaft.

Morgens vor der Arbeit eine dreiviertel Stunde unter der Dusche gemeinsam mit seinem Hund. Bei Singlehaushalten ist alles möglich, niemand kommt ins Badezimmer und erschrickt. Noch ein bisschen den Föhn quälen und schon geht der Hund trocken jeden Morgen aus dem Haus.

Auch Kleintiere können den Zweck erfüllen, Katzen oder Schlangen ebenso. Gemeinsam im Bett liegen ist schon mehr Nervenkitzel, wenn man nicht weiß wo die Schlange morgens sein wird als abends ein Gute Nacht vom Partner hören.

Was kann es schöneres geben als die Gewissheit, dass morgens niemand schlechte Laune am Frühstückstisch hat und über sein zu hart gekochtes Ei meckert?

Vollgetankt

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Fernbeziehungen können zur Zeit zum Problem werden.

Bei den Spritpreisen würden so manche Paare gerne, können aber nicht, wegen Tank leer, Geldbörse leer und deshalb Bett leer!

Da ist die Bahn zur Zeit mit seinen günstigen Wochenendtickets günstig und erspart oft sogar die Kosten für ein Hotelzimmer.

Ein Leibesnest im Abteil, die Profis haben die Tageszeitung ausgebreitet im Großraumwagen, so durch Deutschland rauschen, was für ein Abenteuer.

Andere Länder, andere Sitten, die Japaner haben deshalb wahrscheinlich die Kussmaschine erfunden.

Was tun in solchen Zeiten? Durchhalten und nicht den nächst Besten nehmen, weil man ihn gerade im Internet kennen gelernt hat!

Wie oft man sich sieht, ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass nichts passiert wenn man sich nicht sehen kann.

Die freie Fahrt ins Glück, nichts kann daran rütteln.

Deshalb bitte volltanken oder tapfer bleiben.

Herdprämie

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Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Die großen Städte klagen über zu wenig Betreuungsplätze, die kleine Städte und Gemeinden haben zu viele streng religiöse Betreuungsplätze, die die Eltern ablehnen.

Kinder haben bedeutet nicht, die unermessliche Einnahmequelle bis man sie von Daheim ausziehen lässt. Die 150 Euro scheinen da nur bedingt ein Anreiz zu sein, wenn es mal so eine Regelung geben sollte, die sind so schnell ausgegeben wie sie da sind.

Die neuen Bundesländer sind da schon weiter, da legen die Mütter ihre Kinder in der Kühltruhe ab und gehen wieder arbeiten.

Gründe, warum die meisten gegen die Herdprämie sind, sie haben gar keine Kinder und möchten deshalb auch nicht in Erwägung ziehen, damit anzufangen. Dabei gibt es sogar Familien in Deutschland, die zwar Kinder haben, aber kein Kindergeld beziehen, weil sie es nie beantragten, denn sie möchten ihre Kinder aus eigener Kraft ernähren.

Kinder sind keine Bremse im aktiven Berufsleben, aber ein Grund warum unfähige Mütter den Tagesablauf nicht zweigleisig hinbekommen. Die Prämie würde also noch mehr bremsen.

Arbeitende Geringverdiener würden nicht den Job aufgeben, die 3 Jahre Kindererziehung gäben zwar mehr Punkte als die sozial versicherungspflichtige Beschäftigung, dafür wäre man aber abgestempelt als Herdprämienbefürworter.

Meine Meinung zur Herdprämie.

Das Loch im Topf wird immer größer, hat aber noch keiner der Politiker bemerkt. Die, die sich über zu wenig Geld beschweren, bekommen nichts davon ab.

Aber mit Herdprämie gäb es nicht so viele überflüssigen Diskussionen in Kinderbetreuungsstätten, denn die dümmlich keifenden Muttis wären alle daheim, ein Segen für den Tagesablauf jeder Kinderbetreuungsstätte.

Wirtsschaftsprostituierte

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Vor ein paar Tagen regten sich die Leute über Menschen auf, die für andere die Punkte in Flensburg für Kohle übernehmen. Menschen, die sich nicht unter Kontrolle haben im Straßenverkehr, für ihr gutes Geld kaufen sie sich die Freiheit weiter fahren zu können, die anderen sich damit mehr als ein Taschengeld steuerfrei dazu verdienen.

Was bisher noch keine Meldung wert war, die Vorgehensweise von Wirtschaftsprostituierten. Sie treten mit ihrem echten Namen auf, sind bei keiner Steuerbehörde über das Unternehmen gemeldet und leben mit der Gewissheit, dass sie sich prostituieren ohne dabei ihren Körper zu verkaufen.

Ihre Geldgeber sind über ihre Kaltschnäuzigkeit sehr angetan, was keiner mit ein bisschen Ehre und Stolz macht, sie machen es, Hauptsache die Kohle fließt und ihr Name erscheint.

Die bekanntesten arbeiten für die Touristikbranche. Die schönsten Bewertungen, geschrieben wie im Paradies, aber wer sich auf Aussagen im Netz verlässt, wird das nächste Reiseziel nicht mehr durch das Auswahlverfahren Hotelbewertungen aus dem Internet wählen.

Die unzähligen Außendienstmitarbeiter, die alle mit ihren bodenlosen Lügen, Menschen in den Ruin treiben, von ihrer Provision  sehr gut leben und ihren oberen Etagen ein feudales Leben bieten durch ihre Prostitution.

Der Rattenschwanz dieser Branche ist so lang wie das Gewerbe alt ist.

All unsere kleinen und weniger großen Premiumdienste mit ihren emsigen Call Center Mitarbeitern, denen auch während ihrer Arbeitszeit Denkverbot auferlegt wird.

Und dann gibt es noch die verhuschten Wirtschaftsprostituierten, sie meiden die Öffentlichkeit, aber ihr Name ist bekannt. Ihrer geliebten Heimarbeit sind sie so stark verfallen wie ein Drogenabhängiger seinem Stoff.

Sie werden zwar nicht so gut bezahlt wie sie meinen das sie sind, dafür sind sie mit jedem Eintrag mehr, den sie auf Seiten ihrer Geldgeber sehen, erregter.

Wer solche Freunde hat, hat keinen Charakter und Freunde schon gar nicht.

Wer weiß schon womit sein Nachbar seine teuren Hobbys finanziert, obwohl er immer jammert wie wenig er jeden Monat zur Verfügung hat. Wer fragt, bekommt sicher eine Antwort, nur wird sie schön gelogen.

Mildes Urteil

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Ein Mann steht vor Gericht weil er seine Frau erschlagen hat.

Richter: “Das war ein sehr brutales Vergehen. Wenn Sie mit etwas Milde rechnen wollen, müssen Sie uns schon eine Begründung abgeben”.

Angeklagter: “Die war so doof, die musste ich einfach erschlagen”.

Richter: “Das ist ja noch viel schlimmer. Wenn Sie nicht wollen, dass die Geschworenen Sie von vornherein schuldig sprechen wollen, dann geben Sie uns bitte eine plausible Erklärung”.

Angeklagter: “Das war folgendermaßen. Wir wohnten im Hochhaus im 13. Stock und im ersten Stock wohnte eine reizende Portiersfamilie, die hatte drei Kinder. Es war schrecklich, die waren so klein geblieben, von Natur aus. Die Zwölfjährige war 80 cm groß. Die 19 Jährige 90 cm. Ich kam eines Tages hoch zu meiner Frau und sagte: “Das ist schon was schlimmes mit den Kindern der Portiersfamilie.

“Ja” , sagte meine Frau, “das ist ein richtiges Pyrenäengeschlecht”. “Ich sagte ihr, dass sie Pygmäen meinte”. “Nein”, sagte meine Frau, “Pygmäen, das ist das, was der Mensch unter der Haut hat, davon kriegt er Sommersprossen”. Ich sagte: “Das heißt Pigment”.

“Nein”, sagte meine Frau, “Pigment, darauf haben die Römer geschrieben”. Ich sagte: “Das heißt Pergament”.

“Nein”, sagte meine Frau, “Pergament ist, wenn ein Dichter etwas anfängt und nicht zu Ende macht”.

“Herr Richter, Sie können sich vorstellen, ich verschlucke mir das Fragment, ich setze mich in meinen Lehnstuhl und las die Zeitung. Plötzlich kommt meine Frau mit einem Satz, ich dachte, jetzt ist sie irrenhausreif”.

“Liebling, guck mal, was hier steht!” Sie machte ein Buch auf, zeigte auf eine Textseite und sagte: “Das Sonnendach des Handtäschchens war die Lehrerin den Zuhälters 15.”

Ich nahm das Buch an mich und sagte, “Aber Schatz, das ist ein französisches Buch, da steht: La Marquise de Pompadour est la Maitresse de Louis XV. Das heisst: Die Marquise von Pompadour war die Mätresse von Ludwig dem 15.”

“Nein”, sagte meine Frau, “das musst du wörtlich übersetzen: La Marquise = das Sonnendach, Pompadour = das Handtäschchen, la Maitresse= die Lehrerin, Louis XV= Zuhälter 15. Ich muss das schliesslich ganz genau wissen, ich habe extra für meinen Französischunterricht einen Legionär angestellt.”

Ich sagte: “Du meinst einen Lektor.”  ”Nein”, sagte meine Frau, “Lektor war der griechische Held des Altertums.”

Ich sagte: “Das war Hektor, und der war Trojaner.”

“Nein”, sagte meine Frau, “Hektor ist ein Flächenmaß”.

Ich sagte: “Das ist Hektar.”

“Nein”, sagte meine Frau “Hektar ist der Göttertrank.” Ich sage: “Das ist Nektar.”

“Nein”, sagte meine Frau “Nektar ist ein Fluss in Süddeutschland”.

Ich sagte: “Das ist der Neckar.”

Sie sagte: “Du kennst wohl nicht das schöne Lied: Bald gras ich am Nektar, bald gras ich am Rhein, das habe ich neulich mit meiner Freundin im Duo gesungen”.

Ich sagte: “Das heisst Duett.”

“Nein”, sagte meine Frau, “Duett ist, wenn zwei Männer mit einem Säbel aufeinander losgehen.”

“Herr Richter – da habe ich einen Hammer genommen und habe sie totgeschlagen…”

Betretens Schweigen vom Richter und ein Freispruch mit den Worten: “ Ich hätte sie schon bei Hektor erschlagen…”

Merke: Klugscheißer leben nicht so gefährlich wie Besserwisser.

Räuberische Rente

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Knöllchen Horst, Prozess Dieter, immer wieder sind sie in den Schlagzeilen mit neusten Ergüssen ihrer unverstandenen Welt. Aber es wird noch reichlich weitere geben, die es noch nicht auf Seite 1 geschafft haben.  Verklagt wird, was ihnen vor die Füsse schwebt, die Kosten trägt der Staat, weil keine Rechtsschutzversicherung diese Risikogruppe aufnimmt und zu allem Übel ist da auch noch das Problem mit der Rentenzahlung.

Wer soll denn bis zu ihrem Ableben in die Rentenkasse einzahlen, wenn sie alles verklagen, was nicht bei 3 die Flucht ergriffen hat?

Dass seit Jahren immer weniger arbeitende Menschen in die Rentenkasse einzahlen, gebärfreudige Frauen sich ihre Rente erstillen, scheidungsfreudige Geringverdiener ihre Punkte nach Ehejahren ergaunern und Hartz 4 Empfänger nur die Luft verpesten müssen um an Rentenpunkte zu kommen, ist ihnen nicht bewusst. Auch nicht, dass sie durch ihren Klagen den Ernährer einer Familie durch ihre absurden Verdächtigungen ausschalten werden, wenn sie Richter haben, die die Wahrheit nicht herausfinden.

Von Tag zu Tag gibt es auf alle Fälle mehr Rentner, die Zahl der Einzahler sinkt von Tag zu Tag drastisch wegen Horst, Dieter und Co.

Und das teuflische am Rentensystem ist Besitzstandswahrung für alle, egal wie bunt sie es treiben.

Natürliche Auslese wie Unfalltod, frühzeitiges Ableben durch jahrelange schwere körperliche Arbeit, unheilbare Krankheiten, chronisch gezüchtete Krankheiten, alles was Rentenzahlungen einstellen würde, ist zum Vorteil der räuberischen Rentner.

Sie lachen sich ins Fäustchen,  kränkeln vor sich hin.

Wer aktuell in die gesetzliche Rentenversicherung als Pflichtversicherter einzahlen muss, die unendlichen Geschichten von Horst und Dieter in den Nachrichten mitbekommt und die Latte der wartenden Fälle der Sozialgerichte zusammenrechnet, wird überrascht sein.

Was die Rentenbezieher schon vor Beginn der Zahlungen meist jahrelang praktizierten, wird auch der Rentenkasse als Ausweg aus chronischem Geldmangel nur bleiben, das Rentenloch stopfen bis die Einzahler alle vergestorben sind.

Merkels Golf

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Der Papst, Frau Merkel, sie waren mal in Besitz eines KFZ- Briefs. Wer sich einen Gebrauchtwagen kauft, hat nach der Übergabe des Briefes die Daten der Vorbesitzer.

Es ist doch nur ein Auto, dass den Besitzer wechseln wird. Für so manchen ist die Übergabe der Anfang eines Statussymbols, andere sehen darin ein bequemes Fortbewegungsmittel. Irgendjemand wird es in eine Garage fahren und nie wieder bewegen, weil es als Schatz angesehen wird.

Wer nur darauf aus ist und sonst keine andere Möglichkeit hat, kauft ihn um für einen Tag mal überall in der Zeitung zu stehen, koste es was es wolle, egal welcher Partei Sympathie entgegen gebracht wird. Da ist alles egal, was man bisher als ungerecht oder unzumutbar gehalten hat, ihre Partei verbreitet hat.

Es ist ein altes Auto, dass mal im Besitz einer nun bekannten Person ist, mehr ist es nicht. Darüber diskutiert wird aber als ob es eine abgelegte Liebschaft ist, die nun besser gestellt sein wird als sich die Ex es je erträumt hat. Kompromittierung, dem Auto wird es egal sein.

Das Auto wird bestimmt ein gutes Zuhause bekommen, da bin ich mir sicher.

Nomophobie und Autophobie

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Wie mag sich jemand fühlen, wenn alle Netze zusammen gebrochen wären und innere Panik ausbricht? Kontaktaufnahme unmöglich, niemandem kann Gewalt zugefügt werden.

Noch eingerschränkter als in dieser Situation ist nur, wer sich über seinen Horizont herauslegte. Ist doch vollkommen in Ordnung, dass man seinen Ängsten freien Lauf lässt, aber in Kombination ist der menschliche Supergau natürlicher Schwund.

Ob dies der Grund ist, dass seit Jahren wieder vermehrt in vielen dicht besiedelten Gebieten die Einwohnerzahlen steigen? Die treue Landbevölkerung scheint sich nicht von Phobien abhängig machen zu wollen. Sie leben, sie sind frei von Zwängen und reden miteinander.

Was sie als foppen bezeichnen, wird für den zugezogenen Städten zum übelsten Psychoterror. Da kann wegen einem unausgesprochenen Wort, eigenmächtigem Handeln und fehlendem Hintergrundwissen, jemand einen Bock schießen.

Sich still und leise auf einer virtuellen Abschussliste wiederzufinden, die von einem vereinsamten Nomophobiesten verbreitet wird, wer glaubt das schon, was er da lesen wird.

Epilog

Der kleine streitsüchtige Mann aus Österreich hatte auch mit seinem Größenwahnsinn zu kämpfen. Er war fast auf der ganzen Welt  bekannt. Die meisten sagten offiziell kein Wort gegen ihn, aber kaum jemand war traurig nach seinem Tod. Über kaum jemanden kann man sagen, sich selbst geschaffen zu haben. Seit es Internet gibt glauben viele, dass sie es schaffen können noch bekannter als dieser kleine streitsüchtige Mann es schon ist.

Second Life lebt.

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