Nachdem sich die Versichertenkarte mit Bild allmählich durchgesetzt hat, stellten die 5 größten Krankenkassen fest, dass die  Versicherten über kein ausreichendes Grundwissen verfügen.

Deshalb werden sie in den nächsten Wochen ihr bisheriges Angebot an Kursen zur Gesundheitserhaltung, Wiederherstellung und Rehabilitation  des Körpers aufstocken auf ein bisher nie dagewesenes Angebot, dass die geistigen Fähigkeiten schulen soll.

Viele Mitglieder überhäufen Tag täglich ihre Krankenkasse mit sinnlosen Anrufen und schriftlichen Anfragen, obwohl sie gar keine Voraussetzung vorweisen können um ein Angebot in Anspruch zu nehmen.

Weil sie sich Krankheiten erlesen hatten, versuchen sie die Symptome mit Hilfe ihrer Ärzten attestiert zu bekommen. Kein Problem wenn der Arzt nur verschreiben kann, aber nicht heilen.

Diese Ärzte sind mittlerweile alle bei den Krankenkassen gemeldet worden.

Sehr einfühlsame Gespräche durch  geschultes Personal, während der Umstellphase hat gezeigt, dass die meisten Versicherten in den nächsten Wochen Post bekommen werden, die ihnen die Möglichkeit gibt ihre geistigen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Getarnt als Infopost bekommen sie die Aufforderung zur freiwilligen Teilnahme an Infoveranstaltungen sich sich und ihre Mitversicherten.

Alle, die sich erst mal vergewissern werden, ob sie zur Teilnahme verpflichtet seinen, werden darauf hingewiesen, dass sie sich nur nach Vorgabe des Anschreibens richten sollen.

Wer sich nicht zum angegebenen Termin meldet, bekommt eine zweite Aufforderung zur Teilnahme.

Die Infoveranstaltungen sind ein Test um herauszufinden, wie es um den Wissensstand der Versicherten steht, ob sie in der Lage sind Krankheiten selbständig einzuschätzen. Abgefragt werden auch die bisherigen Krankheiten in ihrem Leben, ihre chronischen Leiden und welche Maßnahmen sie einleiteten um einen Vorteil aus ihrer Krankheiten zu schlagen.

Während der Einzelgespräche werden auch Zwischenfragen gestellt, die ihr Allgemeinwissen in Frage stellen könnten. Während dieser Gespräche werden technische Hilfsmittel nicht zugelassen sein. Ein Foto ihrer letzten OP auf ihren iPhone soll kein beweis für ihre Schmerzen sein, die sie nun angeblich haben.

Nachmittagsveranstaltungen werden speziell für Eltern mit Kindern ab 10 angeboten um den Eltern Aufklärungsunterricht zu erteilen, damit sie die nächsten Jahre erleben werden ohne Großeltern zu werden.

Ziel der 3-jährigen Studie ist die Offenlegung des geistigen Zustands aller Versicherten, um neue dringend nötig bisher fehlende Behandlungsmethoden zur Erhaltung und Förderung der grauen Zellen zu starten.

Es gibt schon einige Versicherte, laut Aussage der Krankenkassen, die sich durch ihre selber gezüchtete Krankheit diskriminiert fühlen und gegen die Unfähigkeit ihres Hausarzts klagen einreichen wollen.

Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen. Humor gibt es auch nicht auf Krankenschein. Keine Krankheit ist so gut wie sie nicht ausgelebt wird. Und niemand hat je behauptet, dass der eingebildete Kranke nur Kosten verursacht, dabei kurbelt er die Wirtschaft mächtig an.