Die Vorboten des Alters
Jeder wird älter und wenn es nur auf dem Papier ist. Ob es einen Zusammenhang zwischen älter werden, aber nicht alt, altmodisch Denken und zurück in kindliche Verhaltensweisen gibt, war vor der Generation “Älter werden Internet”, nicht bekannt. Nun schlagen sie zu, die Internetrentner.
Welche Möglichkeiten ihnen seit dem offen stehen. Sie klugscheißen mit Worten, die sie nicht erklären können. Sie werden zur Rachegöttin des neidischen Zorns. Er wird zum belesenen Mann den die Menschen fürchten.
Als Internetrentner meinen sie, sind sie die jung gebliebenen Alten. Nichts von dem entspricht den Tatsachen. Sie sitzen stundenlang an ihrem Rechner, bevor sie es Botschaften verbreiten, was für ein altmodisches Denken. Wer sich jung fühlt, schreibt aus dem Kopf heraus und nicht mit Hilfe von Schreibprogrammen, wenn es nichts amtliches ist.
Unsicherheit ist das erste Merkmal für den Anfang der Alterung, Vergesslichkeit auch. Schlimmer als Vergesslichkeit ist jedoch der Rückfall in kindliches Verhalten. Hieß früher mal zanken oder hänseln, heute gibt dafür andere Worte, die sich unter den Top 100 ihrer Suchbegriffe wiederfinden.
Auffallend ist auch, dass sich Internetrentner den regelmäßigen überflüssigen Austausch ihrer Technik nicht verbieten. Ihren eigen Kindern werfen sie aber vor, viel zu viel Geld dafür auszugeben. Das beweist, dass Meinungsforschungsinstitute recht haben mit ihren Umfragen, bei denen Rentner immer wieder als die Gruppe ermittelt werden, die den größten Umsatz in die Kassen bringen, dabei wird immer wieder darüber berichtet, wie viele Rentner eine Rente bekommen, die unterhalb der Existenzgrenze liegt. Alles alles Quatsch, was ermittelt wurde?
Einer der den Schritt wagte und sich nun zu den Kreisen der Internetrentner zählen möchte, ist der Durchschnittsrentner Sascha T. Er ist seit Jahren im Netz unterwegs. Nachdem er sich zum Abbruch seines Studiums entschieden hatte, verbreitete er 10 Jahre lang Spuren im Netz.
Sascha T. , sein Wissen hatte es sich vor seinem Studium mit Hilfe von seinem Vorbild Onkel Dagobert angeeignet. Die Gelddruckmaschine war sein Traum, den er sich durch ein Studium erfüllen wollte. Nur hatte ihm Onkel Dagobert nicht beigebracht wie er sich seine Maschine einrichtet, wenn er auf sich selbst gestellt sein wird.
Nach 10 Jahren ist es ihm gelungen, sich als Internetrentner zu outen. Er wird zum Forenfossil, ist die Korifee seines Faches und wartet seine 30 Jahre ab bis er sich zu den echten Rentnern zählen darf.
Wollen wir nur hoffen, dass Sascha T. es überhaupt so lange aushält und nicht vorher freiwillig den Löffel abgibt, wo es doch so viele Fallen im Internet gibt.