Kurz vor Weihnachten ist einem Mann nun der Kragen geplatzt als ihm seine Schwiegermutter darauf hingewiesen hatte, dass er seine Pflichten seit Tagen vernachlässigt.

Die Schwiegermutter samt ihrer Tochter war aufgefallen, dass sie täglich kaum Zeit für sich selbst in den letzten Tagen hatten. Für den reibungslosen Ablauf in Haushalt und Garten benötigten sie täglich beide jeweils 10 Stunden.

Dies sei nicht standesgemäß für eine Schwiegermutter, die sich durch 3 Ehen (warum ihr die Männer wegstarben ist nicht offiziell bekannt) im Laufe der Jahre nur eine heiratswillige Tochter erschaffen konnte. Der auserwählte Schwiegersohn sei nun der Mann im Hause und für alles verantwortlich.

Was er durch seine Arbeitskraft mit einem 8 Stundentag nicht erarbeiten konnte, mußte er abends und in der Nacht schaffen. Die Faulheit seiner Schwiegermutter war so ausgeprägt wie  ein Kreis rund zu sein scheint. Der Mann war das Gegenmittel für ihre Faulheit.

Wozu sollte sie sich bewegen, wenn er ihren Haushalt schmiss, ihre Einkäufe und Behördengänge erledigte. Nun vor Weihnachten war aber auch sein Tag zu kurz geworden und er hat sich entschlossen ihrer Faulheit ein Ende zu setzen.

Oft hilft schon ein kleines Wort im Leben, wenn man etwas ändern möchte. Es heißt „nein“ und geht ganz schnell über die Lippen. Danach die Ohren auf Durchzug und nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Fröhliche Weihnachten schon mal.