Herzzerreisendes weinen, dramatische Musik mit noch dramatischeren Bildern und eine etwas dümmlich kichernde Motzi- das erwartet den Zuschauer wenn er Samstag abends, zur besten Sendezeit- viertel nach Acht- die Kiste einschaltet und  RTL anwählt.

Das Publikum im Studio ist augenscheinlich nicht besonders anspruchsvoll- und wenn mir der Vergleich mit einem gewissen Bildungsniveau einfällt, wüsste ich nicht, welches ich da ansetzen sollte.

Herz und Geist erfrischend ist dagegen die Sendung auf dem WDR „Straatmanns“, die dort gezeigten Schooten über Kanzler, Gott und die Welt haben wenigsten Niveau, aber das dürfte wie bereits zu Anfang erwähnt am bescheidenen DSDS Zuschauer vorbei gehen.

Es bleibt somit alles beim alten, die Gruppe der 12-30? Jährigen guckt Dieter Bohlens DSDS- strengt ja geistig nicht so an, die anderen Fernsehzuschauer, die schon mal  wissen das Hamburg im Norden und München im Süden liegt, weicht auf öffentlich- rechtliche Fernsehprogramme aus.

Wie gesagt, alles bleibt beim alten….